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Femundløpet 2011 – Teil 3 – Der erste Checkpunkt ist erreicht und alle Hunde jetzt so richtig warmgelaufen

Femundløpet 2011 – Teil 3 –  Wie geölt

Jetzt wo das Team weg ist, fällt die Anspannung von mir ab. Ich fühle mich erschöpft aber glücklich, alles ist gut gelaufen. Detlef und ich setzen uns noch in ein Café und trinken etwas Warmes. Wir haben 7 Stunden Zeit um zum nächsten Checkpunkt zu kommen, benötigen für die 60 km aber nur 2 Stunden.
Um 16 Uhr erreichen wir den ersten Kontrollpunkt. Die meisten sind schon da. Es ist heiter, aber die Sonne ist schon fast hinter dem Horizont verschwunden. Die erste Nacht bricht an.

Wir schauen uns um und finden die ersten Teams bereits rastend. Für Tufsingdalen sind keine Depotsäcke, das heißt kein zusätzliches Futter vorgesehen. Wir haben trotzdem zwei gut befüllte Säcke dabei und erst als wir uns fragen warum uns viele so komisch angucken, fällt mir ein, dass wir die Säcke nicht hier, sondern erst im nächsten Checkpunkt loswerden. Also wieder zurück zum Dodge. Wir füttern die Zurückgelassenen, Yukon, Smilla, Lalaby und Stormy und Detlef geht noch ein kurzes Stück mit jedem.
Dann machen wir uns erneut auf den Weg zum Ankunftsbereich.

Im Musher Meeting vor dem Rennen erfuhren wir, dass Doghandler ihrem Musher bei der Ein- und Ausfahrt behilflich sein sollen. Ich warte also gemeinsam mit Detlef auf Ben und mit uns noch einige weitere Doghandler auf ihre Teams. „Syttini„ ruft einer der Helfer, „neunundsiebzig“.
Es ist 19 Uhr. Ich renne ein Stück nach vorne und schon sehe ich Pauline und Joop aus dem Dunkel auftauchen. Ich rufe Pauline und sie läuft auf mich zu. Dann steht der Schlitten. Wieder hake ich die Leine unter ihr Geschirr. Die 12 Dauerläufer sehen gut aus. Aus der Puste, aber fit. Keiner humpelt und alle noch an ihren Positionen. Ich laufe los, auf das rote Blinklicht zu. Dort ist der Platz wo sie die nächsten Stunden rasten werden.

Als der Schlitten die vorbestimmte Halteposition erreicht hat, frage ich mich was ich jetzt machen soll. Ich schaue mich um und kann meinen Augen kaum glauben. Bei jedem Team stehen nicht nur Musher, Offizielle und Tierärzte, sondern auch Doghandler. Der eine redet mit seinem Musher, der andere steht rum. Einer streichelt gerade einen Hund aus seinem Team. Okay, also bleibe ich auch. Ich schaue Ben zu wie er das Stroh und Futter verteilt. Ich frage ihn wie es gelaufen ist. Keine Probleme, sagt er. Einmal sei er vom Schlitten geflogen. Er wunderte sich noch warum der Typ vor ihm plötzlich einfach mit dem Schlitten umkippte. Die Stelle ist doch harmlos dachte er, bis er selbst dort hin kam und ihn das gleiche Schicksal ereilte.
Er ist fröhlich, also geht es ihm gut.
Piki und Whity fressen, Luci und Bosse auch. Was weiter vorne ist, kann ich nicht genau erkennen. Inuk und Yuna hinten, rühren nichts außer Pansen an. Ben entscheidet sich, die ganze Zeit beim Team zu bleiben. Ich bringe ihm einen Tee, Bonbons, die Detlef noch schnell aus dem Dorfladen geholt hat und einen warmen Pullover.
Es ist laut um uns herum. Viele Teams bleiben nicht lange und auch unsere Hunde ruhen sich nicht wirklich aus. Nach nicht mal zwei Stunden fängt Joop an zu jaulen. Sie springt und signalisiert, dass sie keine Lust hat, noch länger hier zu bleiben. Whity ist damit einverstanden und auch Eki, Eddy und Akira haben nichts dagegen, wieder loszulaufen. Schnell stehen alle 12 wieder und jaulen und bellen.
Ben entscheidet sich früher als geplant wieder aufzubrechen. Er bootet (zieht ihnen kleine Stoffschuhe an) alle Hunde und packt erneut seinen Schlitten.

Während ich vorne bei Joop hocke und sie am Halsband halte, nähert sich von hinten ein Rennoffizier und erklärt mir, dass ich mich hinter den Schlitten stellen soll. Ich sage ihm, dass ich nur verhindern möchte, dass sich die Kleine mit ihrem Rumgespringe selbst verletzt. Er bleibt stur und droht, den Racemarshall zu holen. Also gehorche ich, stelle mich aber kurze Zeit später wieder nach vorn. Ich spreche mich noch kurz mit Ben ab. Er sagt er plane für die nächste Etappe 6 Stunden Zeit ein. Dann fährt er los. Ich laufe wieder einige Meter voraus bis Pauline weiß wo sie lang muss. Um 21.18 Uhr verlässt Ben Tufsingdalen.
Langsam trotte ich zurück, auf mich wartet Arbeit. Das Stroh und den Müll, den Ben zurückgelassen hat, muss ich auffegen. Es ist kälter geworden und die Arbeit kommt mir nicht ungelegen, so kann ich mich nach dem rumstehen wieder ein wenig aufwärmen. Auf dem Weg zurück zum Dodge kommt mir Detlef entgegen. Er ist überrascht, dass Ben schon weg ist. Wir entscheiden uns, ohne Pause sofort nach Drevsjø weiterzufahren und dort dann ein paar Stunden zu schlafen.

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